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siehe auch Kühlschmierstoff (KSS),
der Kühlschmierstoff (KSS), der in der Tiefbohrtechnik mit Abstand am meisten
eingesetzt wird. Hinsichtlich des Fertigungsverfahrens Tiefbohren ist Tiefbohröl den wassermischbaren KSS eindeutig vorzuziehen. Es handelt sich dabei um Mineral- oder Esteröle, die mit verschleißmindernden
Zusätzen (AW-Additive “anti wear”) und Hochdruck-Zusätzen (EP-Additive “extrem pressure”) legiert sind.
Die Konzentration der Additive ist beim Tiefbohren vergleichsweise hoch, da u.a. die Schmierwirkung auch bei den hohen
Temperaturen (an Schneide und Führungsleisten) gewährleistet sein muß.
Der Grundölanteil bei Tiefbohrölen liegt bei ca. 75 - 90 %. Weitere Zusätze sind:
polare Wirkstoffe (Fettöle, Fettsäureester, synthetische Ester)
(Wirken im Temperaturbereich von Raumtemperatur bis ca. 200 °C)
EP-Additive (Chlor-, Phosphor-, Schwefelverbindungen und freier Schwefel - Chlorverbindungen nicht mehr in Deutschland)
(Wirken ab ca. 200 °C bis ca. 1000°C in der Reihenfolge der Aufzählung)
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